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SEPA bei Vodafone Kabel Deutschland

Allgemeine Fragen zu SEPA

Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, zu Deutsch: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus den 27 EU-Staaten, den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz und Monaco. Im SEPA-Raum werden europaweit standardisierte Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr angeboten. Lastschriften und Überweisungen von oder in den Zahlungsraum hinein werden zukünftig genauso schnell ausgeführt werden können, wie innerhalb Deutschlands.

Woher kommt SEPA?

Die Verordnung zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro trat am 30. März 2012 in Kraft und wurde durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat beschlossen. Mittels dieser Verordnung soll ein einheitlicher Standard für den Euro-Zahlungsverkehr geschaffen und alle (inter-)nationalen Euro-Transaktionen mittels Lastschriften und Überweisungen harmonisiert werden.

Warum muss SEPA umgesetzt werden?

Mit SEPA soll der Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum harmonisiert und mit einheitlichen Produkten - wie Überweisungen und Lastschriften - abgewickelt werden. Das bedeutet, dass inländische wie auch grenzüberschreitende Zahlungen künftig nach denselben „Spielregeln“ abgewickelt werden. Die Vorteile von SEPA liegen darin, Zahlungen innerhalb der Europäischen Union künftig schneller, kostengünstiger und mit noch höherer Sicherheit durchführen zu können.

Wer ist von SEPA betroffen?

Jeder Kontoinhaber innerhalb der SEPA-Teilnehmerländer ist von der Umstellung auf SEPA betroffen. Alle Zahlungsdienstleister (Banken und sonstige Zahlungsanbieter), Verbraucher und Unternehmen innerhalb der SEPA-Teilnehmerländer. Hinzu kommen jene EU-Länder im Nicht-Euroraum, für die SEPA bei grenzüberschreitenden Zahlungstransaktionen in Euro gilt.

Welche Länder nehmen an SEPA teil (SEPA-Teilnehmerländer)?

Der SEPA-Raum besteht aus den 27 EU-Staaten, den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz und Monaco.

Ab wann muss der Zahlungsverkehr auf SEPA umgestellt werden?

Bis zum 31. Januar 2014 können die SEPA-Zahlverfahren parallel zu den bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren angeboten werden. Eine Verpflichtung zur Umstellung auf die SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift besteht somit erst ab dem 1. Februar 2014.

Was ändert sich mit SEPA für mich als Kunde der Vodafone Kabel Deutschland?

Für Sie als Bestandskunde von Vodafone Kabel Deutschland übernehmen wir für Sie die Umstellung der Kontoinformationen. Die uns bisher bekannten Kontonummern und Bankleitzahlen werden als Service für Sie in die IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) umgerechnet. Im Laufe des Jahres 2013 haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, bei neuen Bestellungen uns Ihre IBAN und BIC für den Lastschriftverkehr anzugeben. Ab Herbst 2013 werden wir schrittweise für alle Kunden den Zahlungsverkehr auf das SEPA-Verfahren umstellen. Über die Umstellung werden wir Sie informieren, so dass Sie anschließend auf der Rechnung neben der Mandatsreferenz ebenfalls die Vorankündigung zum Lastschrifteinzug sehen werden (siehe Pre-Notification).

Kontokennung: IBAN/BIC-Nutzung

Wo finde ich IBAN und BIC?

Sie finden Ihre IBAN und den BIC Ihres Zahlungsdienstleisters bereits seit 2003 auf Ihrem Kontoauszug. Zudem sind diese Angaben inzwischen auch auf den Bankkundenkarten der meisten Zahlungsdienstleister aufgedruckt.

Wie kann ich mir meine IBAN merken?

Als Kunde mit einem Konto bei einem deutschen Zahlungsdienstleister muss man sich nur 2 weitere Ziffern – die Prüfziffern – merken. Die restlichen Angaben lassen sich aus der heutigen Bankleitzahl, der Kontonummer sowie den für Deutschland einheitlichen Ländercode DE zusammensetzen.

Wozu wird der BIC benötigt?

Der BIC (Bank Identifier Code) ist die internationale Bankleitzahl eines Zahlungsdienstleisters. Da Zahlungsdienstleister auch durch die in der IBAN enthaltenen Informationen eindeutig identifizierbar sind, muss der BIC nur bei inländischen Überweisungen und Lastschriften bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 noch zusätzlich zur IBAN angegeben werden.

Was passiert, wenn ich mich bei der IBAN verschreibe?

Die IBAN wird durch eine zweistellige individuelle Prüfziffer abgesichert. Damit können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.

SEPA Lastschrift

Was ist ein Mandat (SEPA-Lastschriftmandat)?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Kunden zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an die Vodafone Kabel Deutschland als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung. Für alle Neukunden stellen wir die Mandate ab Februar 2014 im Bestellprozess bereit. Die Information an Ihren Zahlungsdienstleister übernehmen wir für Sie.

Was ist die Pre-Notification (Vorabinformation)?

Als Pre-Notification (Vorabinformation) ist die Mitteilung der Vodafone Kabel Deutschland an den Kunden zu verstehen, in der eine Belastung des Kontos mittels SEPA-Lastschrift ankündigt wird. Für Vodafone Kunden geben wir die Pre-Notification mit Ihrer vorhergehenden Rechnung an. In der Pre-Notification sind Ihre IBAN, die für den Einzug notwendige Mandats-ID sowie der Einzugsbetrag, die Gläubiger-ID der Vodafone und das Ausführungsdatum aufgeführt. Um Ihre Bankverbindung bestmöglich zu schützen, werden wir die IBAN nur maskiert darstellen.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennzeichnung der Vodafone Kabel Deutschland. Diese Nummer wurde für das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt und ist ein verpflichtendes Merkmal im Mandat und in der Pre-Notification.

Was ist die Mandats-ID (Mandatsreferenz)?

Die Mandats-ID ist ein von der Vodafone individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats. Diese wird Ihnen spätestens mit Ihrer ersten Rechnung bei Umstellung auf das SEPA-Verfahren mitgeteilt. Es beginnt immer mit KD, gefolgt von weiteren 12 Ziffern. Die Mandats-ID wird Ihnen später auch auf Ihrem Kontoauszug bei einem Einzug der Vodafone Kabel Deutschland angezeigt.

Was muss ich als Kunde noch tun?

Als Bestandskunde der Vodafone Kabel Deutschland, der bereits heute am Lastschriftverkehr teilnimmt, müssen Sie sich um nichts kümmern.

Überweiser

Ich bin Überweiser, woher erhalte ich die IBAN der Vodafone Kabel Deutschland?

Wir werden selbstverständlich auch alle Rechnungen auf das SEPA-Format umstellen und Ihnen die notwendigen Zahlungsinformationen der Vodafone Kabel Deutschland zukommen lassen. Für eine SEPA Überweisung benötigen Sie nur die IBAN und bis Februar 2014 die BIC der Vodafone – beide Informationen finden Sie ab Herbst 2013 auf Ihrer Rechnung.

Wie kann ich eine SEPA-Überweisung durchführen?

Ihr Zahlungsdienstleister unterscheidet heute i.d.R. noch zwischen Inlandsüberweisung und SEPA-Überweisung. Selbstverständlich können Sie eine SEPA-Überweisung sowohl Online wie auch mit einem Überweisungsträger durchführen. Für die Online SEPA-Überweisung, wählen Sie diese einfach in Ihrem Online-Banking Account aus. Wichtig, bei einigen Banken ist die vorherige Freischaltung für den SEPA Zahlungsverkehr notwendig. Setzten Sie sich dazu im Vorfeld mit Ihrem Zahlungsdienstleister in Verbindung. Für die SEPA-Überweisung mittels Überweisungsträger, können Sie bei Ihrem Zahlungsdienstleister die entsprechenden Vordrucke erhalten.

Brauche ich als Überweiser eine Gläubiger-ID?

Nein, wenn Sie Ihren monatlichen Rechnungsbetrag überweisen, benötigen Sie keine Gläubiger-ID.